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Vereinbarung über stark reduzierte Wahlkampfplakatierung


2017-10-12-WahlPlakatierungsVereinbarung
von links oben: Dr. Jürgen Striemann (CWG), Bürgermeister Kalle Wassong - unten: Hans-Peter Gotzen (FDP), Anja Degenhardt (Grüne), Reinhardt Lüger (CDU) 

Nach dem Willen der Niederkrüchtener Parteien CDU, Grüne, FDP und CWG soll es flächendeckende Wahlplakatierung nur noch bei Kommunalwahlen geben. Ein entsprechendes Abkommen wurde am 12.10.17 im Büro des Bürgermeisters Kalle Wassong unterschrieben.
"Das bisherige Vorgehen der Plakatierung in der Gemeinde entsprach noch den Notwendigkeiten aus einer Zeit, in der die wesentlichen Informationsquellen für die Bürger/innen über die Parteiprogramme aus der Zeitung und der Plakatierung selbst kamen," so der Initiator, CDU - Vorsitzende Reinhardt Lüger. Alle Unterzeichner waren sich schnell einig, dass heutzutage die Bürgerinnen und Bürger gerade bei Landtags-, Bundestags- und Europawahlen umfangreiche Informationsmöglichkeiten haben und auf eine Plakatierung über den gesamten Ort nicht mehr angewiesen sind. Zudem wird in Zeiten zunehmenden Umweltbewusstseins von Seiten der Bürger das Plakatieren überwiegend als negativ und störend empfunden. "Ich freue mich sehr, sowohl bei den politischen Parteien, als auch beim Bürgermeister schnell offene Ohren für diese Vorgehensweise gefunden zu haben." So Lüger.
Im Rahmen von Kommunalwahlen, in denen es wichtig ist, dass der Wähler seinen Kandidaten auch optisch wahrnehmen kann, wird es bei der gemeindeweiten Plakatierung bleiben. Bei allen übrigen Wahlen Plakatieren CDU, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und CWG nur an den durch die Gemeinde zur Verfügung gestellten Plakatierungswänden nach definierten einheitlichen Rahmenbedingungen. Diese Vorgehensweise hat auch einen sehr positiven optischen Effekt für das Erscheinungsbild in der Gemeinde, waren sich alle Unterzeichner einig. Das Aufstellen von sogenannten Wesselmännern (große Plakatwände) ist bereits heute durch die Verwaltung genehmigungspflichtig, und auch nicht von der Neuordnung betroffen, da es sich hierbei um sehr wenige Exemplare handelt.
Die unterzeichnenden Parteien sind optimistisch, dass sich auch die SPD und die Linken in absehbarer Zeit dieser Vereinbarung anschließen werden.

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