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Dorfbank für Gützenrath

NKR Dorfbank Gützenrath15. Juni 2017Gützenrath (hei). Viele Ende – tolles Ende. In Gützenrath steht an der Ecke Kaldenkirchener Straße/Bruchstraße/Laarer Weg jetzt eine Bank. Eine richtig große. Gut 20 Menschen haben hier in der Runde Platz. „Darüber, hier mal etwas zu machen, eine Bank zu schaffen, ist schon viele Jahre gesprochen worden", sagt Architekt Stefan Krügerke. Irgendwann setzte er sich an einen Entwurf. Nach Gesprächen mit dem Ordnungsamt der gemeinde und dem Straßenverkehrsamt des Kreises gab es zügig grünes Licht – und die Detail-Tüftelarbeiten konnten beginnen.
Damit keine Gefahr besteht, falls ein Auto aus der Kaldenkirchener Straße einmal die Kurve nicht bekommt und geradeaus rollt, ist die Bank mit zwei schweren Stahlbetonkübeln geschützt. Hier – wie in allen anderen Belangen – konnten die Gützenrather mit zupacken. Sebastian Förster brachte die Erfahrung aus einem Schalbau-Unternehmen mit, die Kübel konnten selbst gegossen werden. Dafür, dass sie jetzt schön bepflanzt sind und sogar ein Bewässerungssystem verlegt wurde, zeichnet Theo Brouwers verantwortlich. Klaus Krügerke sorgte für den Holzbau, Bernhard Breuer dafür, dass der Dielenboden passgenau verlegt wurde. Peter Bruckes hat die Metallteile geschweißt. „Da ist kein Fuß genauso hoch wie der andere", sagt Stefan Krügerke. „Das ist alles genau angepasst, dass man gerade sitzt, obwohl die Straße leicht abschüssig ist. Die Gemeinde schickte ihre Unterstützung in Form des Bauhofs, der die Bagger- und Pflasterarbeiten vornahm.
Doch trotz aller Eigenleistung waren ja noch Materialkosten vorhanden. Die teilte sich der Verein Gützenrath 4 you mit „Meniskus Gützenrath". Die Fußballmannschaft sei schon seit sicher 20 Jahren nicht mehr in Erscheinung getreten, habe aber noch eine Mannschaftskasse besessen, die jetzt zugunsten der Allgemeinheit im Dorf geplündert worden sei.
Ihre ersten „Einsätze" hatte die Dorfbank schon vor der offiziellen Einweihung am Fronleichnamstag. „Beim Stromausfall neulich saß ruckzuck ein gutes Dutzend Leute hier zusammen", erzählt Stefan Krügerke.

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