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Jusos gegen Glyphosat und Neonicotinoide

Westkreis Jusos Philipp LourencoWestkreis (bigi). Das in der westlichen Welt um sich greifende Bienensterben hat dramatische Ausmaße angenommen. Die Honigbienen sind der Garant für die Bestäubung unserer Obst- und Gemüsesorten. Mit dem Bienensterben stehen die Artenvielfalt und die Ernährung des Menschen auf dem Spiel. Ein Grund für das massenhafte Sterben sind unter anderem Neonikotinoide, die in geringsten Mengen für Bienen hochgiftig sind.
Deswegen möchten die Jusos den Westkreis zu einer bienenfreundlichen Region machen. Der Antrag zum Verbot von Glyphosat und Neonicotinoiden auf Gemeindeflächen sei der erste und wichtige Schritt auf diesen Weg. „Bienen sind nicht nur wichtig für die Bestäubung unserer Pflanzen, sie sind auch wichtig für unser Leben. Ihr Schutz sollte gerade in einer ländlichen Region Priorität haben", so Philipp Lourenco. „Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen, keine Tiere, kein Mensch mehr", nennt Lourenco ein Zitat, das Albert Einstein zugeschrieben wird. Das Bienensterben sei eine große Gefahr, die ernst genommen werden müsse. Die Jusos Viersen Westkreis haben den Antrag schon an die SPD Fraktionen in Brüggen, Niederkrüchten und Schwalmtal weitergeleitet und fordern, ihn so schnell wie möglich in den Rat einzubringen.

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