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Kolpingsfamilie überreicht Spenden

Kolping verteilte Spenden.

(bigi) Das Leitungsteam der Niederkrüchtener Kolpingsfamilie Monika Dowé, Michael Rzeznicki und Alfred Zeletzki freute sich sehr, an vier Institutionen jeweils eine Spende in Höhe von 250 Euro übergeben zu können. Die Spenden kamen durch den Erlös von Kleiderspenden in die Kolpings-Container zusammen.

Die Altkleiderspenden in die Kolpingscontainer gehen nicht in den normalen Wirtschaftskreislauf. „Gute Bekleidung wird weiterverwendet. Nur Teile, die nicht verwendet werden können, werden verarbeitet. So gehen 43 Prozent der Kleidungsstücke in Second-Hand-Läden, ein Teil wird in Schwellenländer und Entwicklungsländer exportiert. Nur fünf Prozent sind Abfall", teilte die Kolpingsfamilie mit. Auch die Recyclingfirma mit Sitz in Fulda gehöre zur Kolpingsfamilie. „Wir freuen uns, dass die Kleiderverwertung in Kolping-Hand ist", betonen die Kolpingsfamilien-Mitglieder. Bei Bedarf könnten gerne weitere Sammelstationen errichtet werden. Ein Container steht in Elmpt am Pfarrheim, einer am Altenheim und ein Container in Niederkrüchten am Parkplatz Lindbruch.
Über die Spenden freuten sich Andrea Zeien vom Förderverein Elmpter Kapelle. Für die Messdiener von St. Laurentius nahmen Nadine Glende, Lara und Olaf Frystedt, Lennart Nolze und Christian Liebens die Spende entgegen. Für die Tafel Niederkrüchten bedankten sich Adi Grys und Walter Bongartz. Peter Witte vom Freiraum Kolpinghaus Mönchengladbach war mit seinen Kindern bei der Spendenübergabe anwesend.

Die Tafel Niederkrüchten ist seit November 2017 in neuen Räumen auf der Poststraße. „Das Geld hilft ein gutes Stück weiter, die Miete zu finanzieren", sagt Adi Grys. 198 registrierte Personen betreut die Tafel Niederkrüchten. Im Schnitt werden wöchentlich 60 bis 65 Familien mit Lebensmitteln versorgt. Jeden Freitag ist von 14 bis 16.30 Uhr Ausgabe der Lebensmittel, aber auch von Büchern und Spielsachen.

Die 63 Messdiener in St. Laurentius benötigen neue Spielgeräte für den Jugendraum. Der ist mittwochs von 17 bis 19 Uhr offen. Außerdem veranstaltet das Leitungsteam mit den Messdienern viele Aktionen.

Der „Freiraum" im Kolpingshaus in Mönchengladbach bietet einen Treffpunkt diverse Gruppen und ist offen für alle Menschen. Die Spende wird für die Ausstattung des 50 Quadratmeter großen Raumes verwendet.

Der Förderverein der Elmpter Kapelle spart Geld für Notfälle. „Wir sind angetreten für den Fall, dass in der Elmpter Kapelle Reparaturen fällig sind. Es knirscht und knackt an vielen Stellen", so Andrea Zeien. 20.000 Euro wurden bisher gesammelt und demnächst ist eine neue Heizung fällig. Das Bistum trägt zwar den Unterhalt für die Kapelle, aber nicht den Erhalt des touristisch wertvollen Kleinods. Hier werden kurzweilige Führungen angeboten.

Ganzjährig werden übrigens auch Schuhe, Briefmarken und Handys für die Kolpingsfamilie gesammelt. Schuhe können im Pfarrbüro abgegeben werden. Handys werden fachmännisch recycelt. Der Erlös aus Briefmarkensammlungen kommt jungen Menschen in Entwicklungsländern für eine Ausbildung zugute. Infos unter www.kolping-elmpt.de.

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