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NABU-Naturschutzbund in Niederkrüchten

NABU - Naturschutzbund in Niederkrüchten - Natur schützen und erhalten!

Neues aus dem NABU-Niederkrüchten:
April 2018 - Die Amphibienaktion in Overhetfeld verläuft erfolgreich – dank der zahlreichen ehrenamtlichen Helfer! Bislang konnten über 700 Tiere gerettet werden.
An anderen Standorten läuft es für die Amphibien nicht ganz so gut: Viele tote Tiere in Dilborn, am Raderveekesbruch, in Venekoten, an der Straße „zur Brücke" in Niederkrüchten.

NABU vor Ort aktiv: am 03.03. haben vier Aktive den durch Baumfällarbeiten beschädigten Amphibienzaun in Overhetfeld wieder notdürftig geflickt. Im nächsten Jahr wird das Material nicht mehr verwendbar sein. Die Verursacher hoffen wir zu einer Entschädigung bewegen zu können.
Am gleichen Tag haben Aktive unserer Ortsgruppe notfallmäßig eine Kopfweide vor Venekoten gepflegt. Ohne unseren Rückschnitt hätte der wertvolle Baum gefällt werden müssen. Kopfweiden bieten höhlenbewohnenden Tieren wie dem Steinkauz natürliche Nist- und Versteckmöglichkeiten.
Weitere Aktionen unserer Ortsgruppe: mehrere Steinkauzröhren gereinigt, Neubau von Steinkauzröhren.

Gärten immer mehr abgeschottet.
Die Marotte, Gärten mit Stahlmattenzäunen einzukerkern greift um sich. Tieren wie dem Igel bereitet das arge Probleme. Der Zaun ist unüberwindlich. Wer Igel fördern möchte wählt eine ökologische Zaunalternative oder baut am Boden kleine Igelfenster (10x10 cm) ein.
Handys sind ja'ne feine Sache – aber das für die Akkus verwendete Coltan kommt aus zweifelhaften Quellen: Raubbau im Urwald Kongos unter entsetzlichen humanitären und ökologischen Bedingungen. Eigentlich unverantwortbar. Umwelttipps: Handy lange benutzen! Altes Handy bei einer Sammelstelle (Zoos, Biostation Wildenrath etc.) entsorgen.
Eine ökologische Handymarke wählen (Fairphone, Shiftphone) oder ein gebrauchtes Handy.

Saisoneröffnung auf dem NATURSCHUTZHOF Lobberich-Sassenfeld am 22.April von 11-17 h mit Verkaufsständen und Pflanzenbörse.

Kiebitz-kalibr

Der Kiebitz wird immer seltener.
Vogelfachleute wie Prof. Berthold gehen davon aus, dass die einst so häufigen Feldvögel nicht mehr zu retten sind – wenn nicht ein Wunder geschieht. Aktuell sollen Restvorkommen erfasst werden. Es wäre toll, wenn jede Beobachtung von Kiebitzen mit genauer Orts- und Zeitangabe an unsere Ortsgruppe gemeldet würde.

Eine einsame Hausgans sucht noch eine neue Bleibe um so vor dem Schlachter bewahrt zu werden. Vermittlung des Tieres über S. Boekels (familie-boekels@t-online.de ).

Spenden für den NABU sind uns hochwillkommen. Aktuell haben wir noch eine Finanzierungslücke von 300,-€ für die Feldgehölzpflanzung in Boscherhausen. Für die Anlage eines Blühstreifens (Gesamtfläche 1500m²) in Heyen brauchen wir noch 350,-€ für Saatgut und Einsaat. Jeder Euro hilft! Spendenkonto beim NABU Kreisverband – steuerlich absetzbar. Spenden für unsere Ortsgruppe: NABU Spendenkonto Kontonummer 5700 1190 · Sparkasse Krefeld · BLZ 320 500 00
IBAN DE72 3205 0000 0057 0011 90, SWIFT-BIC SPKRDE33XXX Stichwort „Ortsgruppe Niederkrüchten" – damit das Geld unserer Ortsgruppe zur Verfügung gestellt werden kann.
Nicht zu vergessen:
Unsere Petition gegen den Bau von Windkraftanlagen im Brutgebiet der Ziegenmelker: Unterschreiben kann man online unter www.openpetition.de/!ziegenmelker oder in Papierform zum Beispiel im Bioladen Bolten.

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NABU mit neuem Sprecher
Boekels-Sebastian-2018

Januar 2018 - Sebastian Boekels ist der neue Sprecher des Naturschutzbundes für Niederkrüchten. Der 48-Jährige ist Arzt für Allgemeinmedizin, verheiratet und Vater von vier Kindern.
Im NABU engagiert er sich seit über 30 Jahren.
Ihm geht es um den Erhalt der Natur, die Artenvielfalt – und den Wunsch, seinen Kindern und kommenden Generationen ein lebenswertes und schönes Land zu hinterlassen.
„Konkret heißt das, dass ich sowohl selbst aktiv sein möchte, etwa im Amphibienschutz und bei der Bewirtschaftung meiner eigenen kleinen Obstwiese als auch ein Anwalt für Naturanliegen und Ansprechpartner für solche Anliegen zu sein", sagt er im Gespräch mit den Heimatnachrichten. „Ich habe wirklich viel zu tun, aber diese Aufgaben sind so wichtig, dass ich dafür bereit bin, meine knappe Freizeit zu opfern."
Besondere Anliegen sind ihm der Amphibien-, Vogel-, und Insektenschutz. „Das geht aber sowieso Hand in Hand", betont Boekels, „denn ohne Insekten gibt es keine Vögel – und so weiter."
Jedem von uns könne eine bedeutende Rolle in einem gemeinsamen Projekt „lebenswertes Niederkrüchten" zukommen. „Wer einen Garten hat, kann sich mit einem naturnahen Garten engagieren, anstelle den Vorgarten unter Kies zu vergraben." Im NABU sei jede helfende Hand willkommen.
Landwirte könnten mit wenig Aufwand viel erreichen, auch ohne direkt auf Bio umstellen zu müssen, so Boekels weiter. „Etwa die Anlage von Lerchenfenstern würde ich gerne bei den Landwirten voranbringen", sagt er. Die Gemeinde und der Schwalmverband könnten durch Umstellung der Mahdtechnik viel für die Insektenwelt tun. Auch hier bietet der neue NABU-Sprecher seine Hilfe an. - Kontakt zu ihm bekommt man per E-Mail.

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